Vor allem ist es notwendig, sich über den Zustand der Wirbelsäule zu unterrichten, denn viele Krankheiten gehen von ihr aus.

Hippokrates von Kos

Die Dorn-Methode

Die Wirbelsäule stellt mit dem in ihr sitzenden Nervenstrangsystem ein weiteres wichtiges Verteilungsorgan für die im Körper- / Meridian-Netz fließende Energie dar. Sie ist das zentrale Achsenorgan unseres Bewegungsapparates und zugleich die Schutzhülle für das Rückenmark. Auch von ihm aus werden alle Funktionen der Extremitäten, Organe, Gewebe, ja jede Zelle in  ihren Funktionen im Körper gesteuert. Störungen der Wirbelsäulengelenke können sich deshalb negativ auf die nervale Informationsleitung des Nervensystems auswirken. Jeder Wirbel ist über das Nerven- aber eben auch über das Meridiansystem mit ganz bestimmten Organen verbunden.

Eine in ihrer Funktion unbeeinträchtigte Wirbelsäule ist also die Grundvoraussetzung für das Erlangen einer guten Gesundheit. Da es aber im Laufe der Jahre durch Fehlhaltung und -belastung, Traumen (physisch, psychisch), psychischer Belastung und Stress usw. zu Achsenveränderungen kommen kann, haben sich oft einzelne oder meist sogar mehrere Wirbel aus ihrer Idealstellung herausgeschoben und irritieren austretende Spinalnerven. Es entstehen Energie- und Stoffwechselblockaden. Stellen, an denen sich die Zirkulation staut, können sich verspannen, anschwellen, röten oder auch entzünden, letztendlich wird ein Schmerz erzeugt. Mit dieser Methode gleiche ich zuerst Beinlängendifferenzen und Beckenschiefstand aus und spüre danach durch Tasten an den Dornfortsätzen fehlgestellte Wirbelkörper auf, die ich anschließend, mittels einer mobilisierend-dynamischen Technik, in ihre vorgesehene Lage korrigieren werde.